Viele Wege, ein gemeinsamer Aufbruch
Absolventinnen der Nardini-Realschule feiern ihre Mittlere Reife
Stolz, Erleichterung und auch ein wenig Wehmut lagen in der Luft, ...
als die Nardini-Realschule ihre Absolventinnen des Jahrgangs 2026 verabschiedete. Nach arbeitsreichen Schuljahren und anstrengenden Prüfungswochen hielten die Schülerinnen endlich ihre Abschlusszeugnisse in den Händen.
Direktor Thomas Dambacher verglich das Leben in seiner Ansprache mit einem Weg voller Abzweigungen. Hinter den Absolventinnen liege bereits eine ereignisreiche Strecke, zugleich eröffneten sich nun viele neue Richtungen. Er ermutigte die jungen Frauen, neugierig zu bleiben, eigene Entscheidungen zu treffen und ihren Weg auch dann mutig weiterzugehen, wenn das Ziel noch nicht klar zu erkennen sei.
Ein ebenso stimmungsvolles Bild wählten die Schülerinnen in ihrer Abschlussrede: Wie die Samen einer Pusteblume werde es sie nun in unterschiedliche Richtungen tragen. Manche blieben in der Nähe, andere zögen weiter fort – doch jede trage die Möglichkeit in sich, zu wachsen und Neues entstehen zu lassen. Mit herzlichen Worten dankten sie ihren Lehrkräften, Eltern, den Klosterschwestern und allen, die sie während ihrer Schulzeit begleitet, ermutigt und unterstützt hatten.
Höhepunkt der Feier war die Übergabe der Abschlusszeugnisse. Zu selbst gewählter Musik traten die Absolventinnen einzeln auf die Bühne und nahmen unter großem Applaus ihre Zeugnisse entgegen.
Ehrung der Jahrgangsbesten
Neun Schülerinnen erreichten einen Gesamtdurchschnitt von 1,50 oder besser: Melanie Knott, Annika Gierl, Eva Hierl, Marie Schmalhofer, Magdalena Schroll, Marlene Gruber, Miriam Meindl, Isabella Sagmeister und Antonia Schütz. Weitere 12 Absolventinnen erzielten einen Notendurchschnitt von unter 2,0.
Zu den Gratulanten gehörten der stellvertretende Landrat Ludwig Knott, der Landtagsabgeordnete Josef Zellmeier, der Dritte Bürgermeister Christian Wenzel und der Elternbeiratsvorsitzende Thomas Buchner. Sie wünschten den Absolventinnen alles Gute für ihren Einstieg ins Berufsleben oder den Besuch einer weiterführenden Schule. Die Jahrgangsbesten erhielten von den Festrednern kleine Präsente.
Verleihung des Nardinipreises
Den Nardinipreis für herausragendes soziales und ehrenamtliches Engagement erhielten Aya Jahwar und Lena Wagner. Jahwar wurde für ihre Unterstützung von Kindern mit Migrationshintergrund sowie für ihren bemerkenswerten Einsatz für ihre Mitmenschen und ihre Familie ausgezeichnet. Wagner engagiert sich in zahlreichen Vereinen und ist stets zur Stelle, wenn Hilfe gebraucht wird. Generalvikarin Schwester Melanie Gollwitzer überreichte den beiden Schülerinnen die Auszeichnung.
Im Rahmen der Feier verabschiedete Schulleiter Dambacher außerdem Markus Lorenz aus dem Elternbeirat und würdigte dessen Engagement. Als Vorsitzender des Fördervereins bleibt er der Schule verbunden.
So endete für die Absolventinnen ein prägender Lebensabschnitt – und zugleich begann für jede von ihnen ein neuer, ganz eigener Weg.







