Dr. Paul Josef Nardini
Stationen seines Lebens und Wirkens
| 1821 |
25.07. 26.07 |
wurde Paul Josef Lichtenberger am in Germersheim a. Rhein geboren und am in der Pfarrkirche St. Jakob auf "Paul Josef" getauft. |
| 1823 |
nahm eine Großtante den Zweijährigen in ihre Familie auf. Er wurde von da an Paul Josef Nardini genannt. |
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| 1841 | absolvierte er das Gymnasium in Speyer mit "Auszeichnung". | |
| 1841-43 | studierte er an der Hochschule in Speyer Philosophie und | |
| 1843-46 |
25.07 |
an der Universität in München Theologie und promovierte am zum Dr. theol. "cum eminentia" (mit Auszeichnung). |
| 1846 |
22.08. 24.08 01.12 |
weihte ihn Bischof Nikolaus von Weis im Dom zu Speyer am zum Priester und ernannte ihn am zum Stadtkaplan von Frankenthal. Doch schon am berief ihn der Bischof zum Präfekten ins bischöfliche Seminar. Während dieser Zeit half er in der Pfarrseelsorge der umliegenden Gemeinden und war in katholischen Vereinen tätig. Schließlich wurde er |
| 1850 |
11.04 |
zum Pfarrverweser in Geinsheim am ernannt. Nach 10 Monaten erfolgreicher Seelsorgertätigkeit wurde er |
| 1851 | 08.05 |
zum Pfarrer von Pirmasens (1800 Seelen zählende Diasporagemeinde) am ernannt. |
| 1853 |
13.06. |
trat er in Oggersheim dem 3. Orden des hl. Franziskus bei
und erhielt den Namen"Franziskus". Zur Linderung der Not errichtete er am unter großen Widerständen eine Niederlassung der Niederbronner Schwestern. Als diese Schwestern von der Ausweisung bedroht waren, gründete er |
| 1855 |
02.03 |
eine Schwesterngemeinschaft am , die er "Arme Franziskanerinnen von der hl. Familie" nannte (heute auch unter dem Namen "Mallersdofer Schwestern" bekannt). |
| 1857 |
10.03. |
erteilte Bischof Nikolaus von Weis nach langer Prüfung am der Neugründung die kirchliche Anerkennung. Im Herbst errichtete Nardini ein "Kleines Studienseminar", um begabten mittellosen Jungen den Besuch des Gymnasiums zu ermöglichen. |
| 1858 | wurde Nardini mit der Schulinspektion im Kreis Pirmasens betraut und außerdem von seinen Mitbrüdern zum Dekan gewählt und vom Bischof dazu ernannt. | |
| 1855-61 | rang er um die staatliche Genehmigung der Kongregation. | |
| 1862 |
27.01 |
erkrankte Nardini an einer Lungenentzündung und starb am im Alter von erst 40½ Jahren, viel zu früh für die noch nicht staatlich genehmigte Genossenschaft, die bereits 220 Schwestern zählte. |
Aufgabe der Schwesterngemeinschaft
Die Schwestern sollen nach dem Willen des Stifters "sich um die Menschen in ihrer größten Verlassenheit annehmen. Die Verlassensten sind die armen, elternlosen, verwahrlosten Kinder und die Kranken und die Sterbenden".So bemühen sich die Schwestern, diesen Auftrag des Stifters in zeitgemäßen Formen des Apostolats zu verwirklichen.
Sie arbeiten vor allem in Bayern und in der Rheinpfalz, sowie in Rumänien und Südafrika, im Krankendienst oder in der Altenpflege, in Kindergärten und Kinderheimen, in Exerzitienhäusern und Seminarien, in verschiedenen Schulen, in der Krankenhausseelsorge und in Pfarreien.