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Bläserserenade, Tanz und Theater

 

 

Bläserserenade, Tanz und Theater Am Mittwochabend zeigten die verschiedenen künstlerischen und musikalischen Gruppen der Nardini-Realschule, was sie während des abgelaufenen Schuljahres alles erarbeitet haben.

In der voll besetzten Paul-Josef-Nardini-Halle boten die insgesamt etwa 160 beteiligten Mädchen ein sehr abwechslungsreiches Programm. Auch die kommenden Fünftklässlerinnen mit ihren Eltern waren nach einem Infoabend an der Schule eingeladen.

Die Bläserklasse, der Chor und die Tanz-, Theater- und Werkgruppe setzen sich aus den Schülerinnen aus den beiden 5. und 6. Klassen zusammen; jede Schülerin konnte am Beginn des Schuljahres sich je nach Interesse für eine der Gruppierungen entscheiden. Dies zeigt, welch wichtigen Stellenwert die musisch-künstlerische Ausbildung an der Nardini-Realschule einnimmt, dazu werde, so die Schulleiterin Sr. M. Romana Zistler, mit dem klassenübergreifenden Unterricht das soziale Lernen gefördert.

Dass dies alles auch noch Spaß macht, zeigte zu Beginn der Serenade der souveräne Auftritt der Bläserklasse unter der Leitung von Stefan Würger, die das Publikum mit klassischen Tönen, aber auch traditionellen Klängen wie "La Cucaracha" mitriss. Die Werkgruppe von Isabella Holmer führte ihre liebevoll gestalteten, von Märchengestalten inspirierten Handpuppen vor. Im Reich der Märchen verweilte auch die Theatergruppe, die zusammen mit ihrer Lehrerin Christina Böhm das Stück "Marie im Wunderland" verfasst hatte und nun auf die Bühne brachte. Marie muss darin in einem märchenhaften Land, wo ihr Rapunzel, Dornröschen und viele andere Figuren begegnen, mit Hilfe von Zauberwasser einen Drachen und die böse Zauberin erlösen.

Mit "Lemon Tree" und dem Klassiker "Mein kleiner grüner Kaktus" ging es weiter im umfangreichen Programm: Die Mädchen unter der Leitung von Eva Bach, die heuer neu in die Projektarbeit eingestiegen ist, begeisterten mit ihrem frischem, lebendigen Gesang. Mit einer lustigen Zwergenparade, vorgeführt von der Tanzgruppe unter Claudia Glöbl, endete der erste Teil des Abends; die Schülerinnen aller fünf Projektgruppen konnten das Publikum restlos überzeugen.

In dem anschließenden Theaterstück "Wie werden wir Schneewittchen los?" ging es thematisch mit Märchenhaftem weiter; unter der Leitung von Eva Bach zeigte die Schulspielgruppe der 7. Klassen, wie die sieben redlichen Zwerge von einem zickigen Schneewittchen genervt werden. So müssen sie sogar auf ihr gewohntes abendliches Kartenspiel verzichten, weil ihr Gast den Tisch braucht, um darauf seinen Laptop zu platzieren. Diese "Wundermaschine" erweist sich schließlich für die Zwerge als sehr hilfreich. Denn als Schneewittchen beschließt, für immer bei ihnen zu wohnen, suchen sie ihrer Verzweiflung für die Prinzessin im Internet einen Prinzen - einer würde schon anbeißen und sie heiraten ... .Für diese höchst vergnügliche Märchenvariation bekamen die jungen Darstellerinnen großen Applaus.

Die Bigband, bestehend aus Schülerinnen der 5. bis 8. Klassen, setzte einen glanzvollen Schlusspunkt. Unter der bewährten Leitung von Stefan Würger zeigten die Bläserinnen ein erstaunlich breit gefächertes Repertoire, das sich von der Titelmelodie zu "Miss Marple" über die Sternpolka bis hin zu modernen Musicalklängen spannte. In dem abschließenden Lied "Don't stop believin'" begleitete die Bigband die Sängerinnen Jessica Limmer, Melanie Schnobrich und Stefanie Stierstorfer. Der sehr ansprechende und abwechslungsreiche Abend ging mit einem lang anhaltenden, verdienten Applaus zu Ende.