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Einweihungsfeier der Turnhalle

 

 

Einweihungsfeier der Turnhalle „Vollendet ist das große Werk, der Schöpfer sieht’s und freuet sich“, damit brachte Generaloberin Sr. M. Hiltrud die Erleichterung und Freude zum Ausdruck, die nach Vollendung der neuen Turnhalle nun bei allen Beteiligten herrscht.

Wunderbar füge sich die Halle in das Klostergelände, Haus und Natur stehen in einem spannungsvollen wie verständnisvollen Dialog, diese Aussage des Architekten findet der Betrachter bestätigt. Mit einem großartigen Programm wurden die Besucher unterhalten und viele lobende Worte gab es von den prominenten Gästen am Mittwoch zur großen Feier der Einweihung.

Schwungvoll war der Auftakt der Realschul-Big Band mit „Tequila“. Warum man dem neuen Bauwerk den Namen Paul-Josef-Nardini-Halle gegeben habe erklärte Superior Dr. Wilhelm Gegenfurtner in seiner Begrüßung: hier solle künftig Sportunterricht stattfinden, der nicht nur für gesunde körperliche Entwicklung wichtig sei, sondern gerade auch als Feld für soziales Lernen entscheidend sei. Die Ordensleitung habe auf den Bau dieser Halle gedrängt, um Zielvorgaben zu ermöglichen wie Gesundheit, Fairness und Kooperation, Freizeit und Umwelt und Leisten-Gestalten-Spielen. Zu danken gelte es allen am Bau beteiligten und vor allem dem Herrgott, daß alles ohne Unfälle beendet werden konnte, so der Superior.

Die Segnungsfeier gestalteten die Mädchen des Realschulchores mit „Wäre Gesanges voll unser Mund“ und „Siehe ich sende einen Engel vor dir her“. Als Vertreter des Bistums übernahm Domkapitular Johann Neumüller diesen feierlichen Akt. Nach einer Lesung aus dem Schrifttext spendete er dem Neubau den kirchlichen Segen, die Fürbitten sprachen Schülerinnen und Lehrkräfte. Leitender Regierungsschuldirektor Thurner gratulierte zur gelungenen Arbeit. Er sei sicher, so der Regierungsschuldirektor, der Zeitpunkt der Weihe –genau zwei Jahre nach der Seligsprechung des Paul Josef Nardini- der Name der Halle und die beeindruckende Architektur stünden für beste Voraussetzungen für erfolgreiche Versammlungen, guten Sport, ideenreiche Theateraufführungen, nachhaltige Abschlussfeiern und viele andere Anlässe der Gemeinsamkeit.

Der Ministerialbeauftragte für die Realschulen in Niederbayern, Michael Wagner, erinnerte an die frierenden Gäste zur Grundsteinlegung vor einem Jahr. Nun habe man ein Dach über dem Kopf, wunderschön sei es geworden, alles wirke einladend, strahle Geborgenheit und Wärme aus. So passe es gut zum Kloster mit dem Schwestern, ihrem Weltbild und dem Bild des Menschen, dem sie sich verpflichtet fühlten. An die Schülerinnen appellierte der Ministerialbeauftragte, Sport geschehe nicht im Fernsehen, diese Turnhalle solle die Wirklichkeit des Sports sein, dazu wünschte er viel Vergnügen.

Bürgermeister Karl Wellenhofer beglückwünschte zum gelungenen Neubau und bestätigte, hier habe man in Mallersdorf-Pfaffenberg ein Juwel bekommen. H. Lechner, der Architekt des Projektes erinnerte an die Planungen und den Werdegang, eine Herausforderung sei das Einfügen der großvolumigen Sporthalle mit den Nebenräumen in die sensible Hanglage als auch die Doppelfunktion als Sport- und Versammlungshalle gewesen. Nach zweieinhalbjähriger Bauzeit finde es hier einen würdigen Abschluß. Symbolisch überreichte er an Generaloberin Sr.M.Hiltrud Baumer den Schlüssel und wünschte Gottes Segen für dieses Haus.

Die Studierenden der Fachakademie und die Schülerinnen der Realschule boten nun ein buntes Programm, beginnend mit einem Tanzpotpourri. Sie heizten die Stimmung an, es wurde mitgeklatscht und gelacht, wenn die jungen Damen zum Zillertaler Hochzeitsmarsch über die Bühne sprangen. Akrobatische Darbietungen wurden bestaunt und der Tanz „Birds“ mit bunten Tüchern ließ fliegende Vögel erahnen. Auf jeden Fall „zirkusreif“ war die vielseitige Zirkuseinlage und Geschick wurde gezeigt beim Rope Skipping mit kunstvollen Seiltechniken. Geheimnisvoll war die Stimmung, als reflektierende Gestalten in allen möglichen Formationen über das Mini Trampolin wirbelten.

Angesichts der relativ kurzen Vorbereitungszeit hatten die Mädchen unter Anleitung ihrer Lehrkräfte Frau Löffler, und Frau Bachmaier ein tolles Programm auf Lager. Ebenso großartig präsentierten sich im Verlauf der Veranstaltung Schulband und Schulchor der Realschule und die Studierenden der Fachakademie mit ihren Lehrkräften H. Würger, H. Dambacher und H. Necker.

Schulleiterin der Fachakademie Sr. M. Ariane Huber und der Realschule Sr. M. Romana Zistler nutzten diese Feierstunde, um öffentlich Vergelt’s Gott zu sagen den Verantwortlichen, die sich bewegen ließen von der Raumnot der Schulen und den steigenden pädagogischen Erfordernissen guten Unterrichts. Den Ordensstifter Paul Josef Nardini bat abschließend Generaloberin Sr.M.Hiltrud um seine schützende Hand und wünschte den neuen Bauwerk eine gesegnete Zukunft.