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Schülerinnen lernen Paris kennen

 

 

Schülerinnen lernen Paris kennen Wie schon vor drei Jahren, so starteten auch in diesen Sommerferien Schülerinnen der Nardini-Realschule zu einer aufregenden Reise in die Weltstadt Paris.

Unter Leitung von Frau Maria Goß und ihrer Lehrerkollegin Frau Christina Böhm begann die Fahrt um drei morgens mit den besten Wünschen der Schulleiterin Sr.M.Romana und führte über Nürnberg, Heilbronn, Saarbrücken bis zu einem ersten Zwischenstopp nach Reims mit Besichtigung der gotischen Königskathedrale und ihren berühmten Chagall-Fenstern. Am Nachmittag schließlich kam die Reisegruppe im Etap-Hotel Nähe Porte de St- Quen an und nach dem Einschecken und dem Abendessen war mit der Auffahrt zum Eiffelturm bereits ein erster Höhepunkt der Reise erreicht. In rund 120 Meter Höhe konnten sich die Mädchen einen Eindruck von der unvorstellbaren Größe dieser Stadt machen. Viele Sehenswürdigkeiten, die man in den nächsten Tagen ansteuern wollte, konnten bereits ausgemacht werden.

Am Samstagvormittag stand das prachtvolle Königsschloss Versailles auf dem Programm. Bei kühlem Wetter war von der Parkterrasse aus ein weitschweifender Blick über die unendlich scheinenden Parkanlagen des Schlosses möglich, ehe sich die Gruppe vorbei an einer mehrere hundert Meter langen Warteschlange zur reservierten Führung durch die Prachträume schlängelte. Die Hofkapelle, der Herkulessaal, die Schlafzimmer, der Spiegelsaal u.v.m. zeugten von der Pracht und Macht der absolutistischen Regierungszeit des Sonnenkönigs Ludwig XIV.

La Defense, das Hochhausviertel von Paris wurde am Nachmittag angesteuert mit der von den Schülerinnen ersehnten Shoppingpause. Wie teuer und stilvoll man einkaufen kann, konnten sie im Kaufhaus Galeries Lafayette erfahren, ehe es nach dem Abendessen auf den Montmartre mit der Wallfahrtskirche Sacre Coeur ging. Aufgrund der großen Touristenmengen war von der Romantik des Place du Tertre nicht viel zu spüren.
Fast alle Fahrten in der Stadt wurden mit der METRO durchgeführt und die Mädchen staunten, dass man auch bei scheinbar bereits vollen Zügen mit ein wenig Drängen immer noch Platz finden konnte.

Am Sonntag stand am Vormittag der Besuch des Gottesdienstes in Notre Dame auf der Ile de la Cite an, dabei konnten die Schülerinnen auch die Großartigkeit dieses Kirchenbaus auf sich wirken lassen. Weiter ging es zu Fuß über den Blumenmarkt vorbei an der Conciergerie über die Pont Neuf zum Louvre. Mit dem Bus und einem Stadtführer wurde am Nachmittag der Eindruck der Stadt mit ihren unzählig vielen Sehenswürdigkeiten vervollständigt: Pantheon, Jardin du Luxembourg, Grand und Petit Palais, Musee d´Orsay, Invalidendom, Hotel de Ville, Centre Pompidou, Opera Bastille, Pigalle und Moulin Rouge … erschöpft von den vielen Eindrücken und der Erholungspause beim Abendessen fuhr die Gruppe am Abend noch zur Champs Elysees und dem Arc de Triomphe. Die meisten Schülerinnen ließen es sich nicht nehmen, den Triumpfbogen zu besteigen, um sich in luftiger Höhe nochmals einen grandiosen Ausblick über den Etoile und die Stadt zu verschaffen.
Vor der Rückfahrt ins Hotel begeisterte noch eine Breakdancevorführung von Straßenkünstlern.

Am Montag schließlich führte der Weg in den Louvre, eines der größten Museen der Welt. Die Mona Lisa, die Venus von Milo, der ägyptische Schreiber und das monumentale Gemälde mit der Kaiserkrönung Napoleons gehörten bei diesem Rundgang dazu.

Anschließend nahmen die Schülerinnen bei strahlendem Wetter Abschied von Paris und erreichten nach einer reibungslosen Fahrt am späten Abend den Klosterberg in Mallersdorf, mit unzähligen Eindrücken, die vielleicht erst noch anhand der unzählig vielen Fotos, die geschossen wurden, verarbeitet werden müssen.